Akupunktur

Akupunktur kann heilen was gestört ist,
vermag aber nicht zu heilen, was bereits zerstört ist.

(Unbekannt)

Die Akupunktur ist ein kleiner Teilbereich der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM) welche auf einem soliden Grundwissen von Gesundheit, Krankheit und Krankheitsentstehung, sowie auf genauer Beobachtung und Diagnostik basiert. Ziele sind eine ganzheitliche Heilung, mithilfe von gesundheitserhaltenden und krankheitsvorbeugenden Behandlungen. Somit stellt die Akupunktur eine ganzheitliche Therapieform dar, welche durch lokal gesetzte Reize auf den gesamten Organismus wirkt. Sie lässt sich hervorragend mit anderen Therapieansätzen kombinieren, wobei die regulierende Akupunktur eine nebenwirkungsfreie Behandlungsform darstellt. Sie ergänzt die Schulmedizin und ist eine Hilfe zur Selbsthilfe.

Akupunktur in der Schwangerschaft:

  • Übelkeit, Erbrechen, Sodbrennen
  • Wassereinlagerungen
  • Rückenschmerzen, Ischiasschmerzen
  • Moxa bei Beckenendlage (ungefährliche Methode bis zur 37. SSW)
  • Geburtsvorbereitende Akupunktur*

Akupunktur unter der Geburt:

  • Unterstützung bei Geburtseinleitung
  • Schmerzlinderung
  • Wehenregulation
  • Plazentalösungsstörung

Akupunktur im Wochenbett:

  • Rückbildungsstörungen
  • Milchstau, beginnende Brustentzündung, schmerzhaftes Stillen
  • allgemeiner Schwächezustand nach der Geburt
  • uvm.

*Die geburtsvorbereitende Akupunktur nach Römer wird ab der 36. Schwangerschaftswoche (SSW 35+) durchgeführt, vier Sitzungen für jeweils 20 Minuten. Sie steigert nachweislich den Reifungsprozess des Gebärmutterhalses und verkürzt die Eröffnungsperiode unter der Geburt.

 

Moxa bei Beckenendlage

Die Moxibustion ist unter bestimmten Voraussetzungen eine ungefährliche Möglichkeit, dem Kind einen Anreiz zur Drehung in die Schädellage zu geben.

  • zwischen der 33. und Ende der 36. SSW
  • vier Sitzungen im Abstand von zwei Tagen
  • nicht bei verminderter Fruchtwassermenge, vorzeitigen Wehen oder Risikoschwangerschaften

 

Aku-taping

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Aku-Taping ist eine Behandlungsmethode auf Grundlage der diagnostischen und therapeutischen Prinzipien der Chinesischen Medizin und Akupunktur und eignet sich gut als Ergänzung bei akuten und chronischen Beschwerden oder Schmerzzuständen. Die Tape-Verbände werden u.a. auf den betroffenen Meridianen angebracht und wirken besonderes effektiv in Kombination mit Akupunktur. Getapet werden also zum Teil auch Körperareale, die selber nicht als „gestört“ empfunden werden, dennoch aber in ihrer Funktion beeinträchtigt sind und somit Störungen oder Schmerzen an einer anderen Stelle des Körpers verursachen. Das Aku-Tape besteht aus dehnbarem Baumwollstoff ohne Latexanteile, ist luftdurchlässig und wasserdurchlässig – duschen mit Tape ist also ohne weiteres möglich. Der Verband kann bis zu einer Woche belassen werden.

In der Schwangerschaft und im Wochenbett kann Aku-Taping bei folgenden Beschwerdebildern angewendet werden:

  • Karpaltunnelsyndrom
  • Übelkeit
  • Kopfschmerzen
  • Schmerzen im Bereich der Halswirbelsäule, Brustwirbelsäule, Lendenwirbelsäule
  • Steißbeinschmerzen
  • Kreuzbeinschmerzen
  • Hüftschmerzen
  • Ischiasschmerzen
  • uvm.